Lesungen & Gespräche & Seminare

31. März 2025 um 16:05 Uhr auf Ö1 "Science Arena" über "Die Kunst des Überzeugens" - hier im Archiv und hier als Podcast zu hören!
7. April 2025 in "Literatur im Dorf" und hier im Archiv.

Freier Eintritt beim Literaturfestival "XIX. Literarischer Lenz in Centrope" am 12. und 13. Mai 2026 im Theater Arche (Münzwardeingasse 2a, 1060 Wien) - ich lese am Dienstag, 12.5. um 20:30 Uhr aus "Gin zu Ende, achtzehn Uhr" 

Leo Perutz im Alsergrund - es wird wieder literarisch erkundet! Am Freitag, 10. Juli 2026 geht's um 17 Uhr los und zwar im Lichtentaler Park (auf der Seite der Lichtentaler Gasse bei den Tischen und Bänken). Leo Perutz hat jahrelang in der Porzellangasse 37 gelebt. Insbesondere "Zwischen neun und neun" lässt den Alsergrund unmittelbar erfahren. In Form eines literarischen Spaziergangs entdecken wir die Spuren dieser faszinierenden Literatur und begegnen einem Unikat der Wiener Kaffeehausliteratur. Diese Veranstaltung wird gefördert von der Stadt Wien und dem Bezirk Alsergrund im Rahmen des "Alsergrunder Kultursommers 2026". Bei Interesse bitte ich um eine persönliche Anmeldung per Mail. Danke!

 

Schreibwerkstätten & Seminare

„Ich denke, dass jede Kunst ebenso ein Betrug ist wie die Natur; alles ist Betrug in diesem guten alten Lotteriespiel – von den Insekten, die sich als Blätter ausgeben, bis zu den populären Verlockungen der Vermehrung. Wissen Sie, wie die Poesie begann? 

Ich denke, sie begann, als ein Höhlenjunge durch das hohe Gras zu seiner Höhle rannte und rief: ‚Ein Wolf, ein Wolf’, während in Wirklichkeit gar kein Wolf da war. Seine gorillaähnlichen Eltern, die große Verfechter der Wahrheit waren, verpassten ihm natürlich eine Tracht Prügel, doch die Poesie war geboren – eine hohe Poesie im hohen Gras.“

Vladimir Nabokov in einem BBC-Interview in den 1960er Jahren

Gut, nehmen wir die Aufforderung zur phantasievollen Neubesetzung der Wirklichkeit ernst und schreiben uns das Leben, das wir zu führen wünschen. Mehr noch, gestalten wir etwas, was uns begeistert, erhebt und ins Paradies der Imagination versetzt, umso besser, wenn wir dabei ein paar Verletzungen abstreifen, die uns nur allzu leicht zugefügt wurden: Ich begleite Schreibende gerne bei diesen wundersamen Abenteuern und Entdeckungen.

Falls ich bis dato noch nicht in Ihrer Stadt gelesen habe und Sie das bedauern, dann animieren Sie einen der lokalen Literaturveranstalter mich einzuladen.

Eine Aufzählung der bisherigen Lesungen ist hier.